Rotwein ist historisch gesehen schon ein altes Getränk, erste Überlieferungen finden sich bereits in der Antike. Und fast genauso alt ist die Erkenntnis der medizinischen Wirkung von Rotwein und seiner Bestandteile. Heute raten viele Ärzte einen kleinen Schluck Wein pro Tag, um das Herz-Kreislauf-System intakt zu halten. Schon Hippokrates verordnete beispielsweise um 400 vor Christus Rotwein bei Störungen des Herz-Kreislauf-Systems.
Geschichtliche Entwicklung
Die Erfindung des Weins musste aber schon früher stattgefunden haben, denn wurde in der Nähe von Damaskus eine 8000 Jahre alte Pressanlage gefunden, die heute als ältester Beweis für die Weinherstellung in der Geschichte gilt. Außerdem hat man auch im Iran und in Mesopotamien jahrtausendealte Hinweise auf die Weinherstellung gefunden. Daneben kommt dem Wein auch im Christentum schon ganz früh eine essentielle Bedeutung zu: beim Abendmahl wurde stets Rotwein als Symbol für das Blut Christi getrunken. Zudem schreibt man dem moderaten Rotwein-Genuss eine blutdrucksenkende Wirkung zu und zugleich soll er der Arterienverkalkung entgegen wirken, da durch den Alkohol Venen und Gefäße geweitet werden.
Medizinischer Nutzen von Rotwein
Hippokrates hat es wie gesagt allen vorgemacht und auch heute noch gilt im Volksmund als verbreitet, dass der moderate Genuss von Rotwein gesundheitsförderlich ist. Neben der positiven Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System soll der Konsum von Rotwein helfen, Krebs vorzubeugen. Dieser positive Effekt sei dem im Rotwein enthaltenen pflanzlichen Antioxidant Resveratrol zu verdanken, das einen Mechanismus im Körper einläutet und am Ende die Krebszellen zerstört.